Dr med. H.-V. HO

Priv.-Doz. Dr. med E. KELLER

Dr. med. J.-P.  WAKAT

Dr. med. G. HÖTTE

Kernspintomographie/Magnet-Resonanz-Tomographie


Bei der Kernspintomographie werden ein starkes Magnetfeld und Radiowellen verwendet. Röntgenstrahlen kommen nicht zum Einsatz.

Die Patienten werden auf einer Liege durch eine röhrenförmige Öffnung in einen großen Elektromagneten hineingefahren. Hier können innerhalb kürzester Zeit Schichtaufnahmen aus jeder beliebigen Körperregion angefertigt werden.

Gehirn, Rückenmark sowie die Organe mit Ausnahme der Lunge sind sehr gut darstellbar. Auch Muskeln und Gelenke sind gut zu erkennen. Bilder von sich bewegende Organen

 wie dem schlagenden Herz können inzwischen ebenfalls angefertigt werden. Die genaue Darstellung von Blutgefäßen, die Früherkennung von Tumoren sowie Einblicke in den Stoffwechsel sind andere wichtige Einsatzgebiete.


Die Kernspintomographie ist eine so gut wie risikolose und schonende Untersuchungsmethode.


Kinder und Schwangere können untersucht werden, da keine Röntgenstrahlen eingesetzt werden. Sie ist auch eine alternative Methode bei Patienten die keine jodhaltigen Kontrastmittel vertragen.


Vorbereitung der Untersuchung

Alle Gegenstände aus Metall, wie Schmuck, Uhren, Hörgeräte sowie Scheck- und Kreditkarten müssen Sie ablegen. Unproblematisch sind in der Regel Metallteile die sich im Inneren des Körpers befinden: wie fester Zahnersatz, Gelenkprothesen, Metallplatten nach operativer Versorgung eines Knochenbruchs..

Bitte geben sie vor der Untersuchung an, ob Sie

- Stents

- Gefäßclips

- eine künstliche Herzklappe

- eine Insulinpumpe

 

tragen.

Patienten mit Herzschrittmacher oder einer Innenohrprothese dürfen meistens nicht untersucht werden, weil es im Magnetfeld zu Fehlfunktionen dieser Geräte kommen kann.


Während der Untersuchung

Sie liegen während der Untersuchung auf einer Liege, die langsam in die Öffnung des Gerätes hineinfährt. Je nach dem, welches Organ untersucht wird, befinden Sie sich entweder mit dem ganzen Körper oder nur zum Teil innerhalb des Gerätes. Bei dessen Inbetriebnahme entstehen etwas lautere Klopfgeräusche, die von manchen Patienten als unangenehm empfunden werden. Sie erhalten daher zuvor Ohrenstöpsel oder, so Sie dies wünschen, einen geschlossenen Gehörschutz.

Sie können auch mitgebrachte Musik hören. Zur Entspannung kann der Innenraum des Gerätes in einer von Ihnen als angenehm empfundenen Farbe beleuchtet werden.

In einigen Fällen muß Ihnen während der Untersuchung ein Kontrastmittel gespritzt werden. Der hierfür erforderliche Zugang zu einer Körpervene wird vor der Untersuchung gelegt. Kontrastmittel sind in der Regel gut verträglich. Bei Patienten mit einem Nierenleiden und solchen die seit langem an Zucker oder erhöhtem Blutdruck leiden, benötigen wir vorab einen aktuellen Kreatininwert.

Von der Kontrastmittelgabe ausgeschlossen sind Lleber- und Nierentransplantierte Patienten.


Bei Angst vor engen Räumen (Klaustrophobie)

Ihr Kopf wird bei einer Untersuchung der unteren Körperhälfte generell nicht innerhalb des Gerätes liegen. Eine kurze Sedierung wird nur selten erforderlich. Bitte sprechen sie vorab mit ihrem Hausarzt oder dem Radiologen, wenn Sie an Angst vor engen Räumen leiden. Sind Sie sich nicht sicher wie sie auf die Enge reagieren, haben Sie auch die Möglichkeit, sich probeweise in das Gerät zu legen. Benötigen Sie ein beruhigendes Medikament, müssen Sie in Begleitung zur Untersuchung kommen. Einen Tag lang nach der Untersuchung dürfen Sie in diesem Fall kein Fahrzeug führen.

 

Diagnostik

radiologie

 

Die bildgebenden Verfahren in der diagnostischen Radiologie helfen dem Arzt bei der Entscheidung zur Behandlung von Erkrankungen und Verletzungen.

Radiologie

Bei den radiographischen Verfahren (auch als „konventionelles Röntgen“ bezeichnet) werden Abbildungen des Körpers mit Hilfe von Röntgenstrahlen erstellt. Diese Verfahren haben weiterhin einen festen Stellenwert. 

Aber es kommen auch andere Verfahren ohne Röntgenstrahlen zur Anwendung: Ultraschall und Kernspintomographie  (siehe unsere Leistungen). Von Computer- und Magnetresonanztomographie bis hin zur Mammographie.

Neuroradiologie

Die Neuroradiologie ist ein Teilbereich der Radiologie und beschäftigt sich mit der Diagnose und der minimal invasiven Behandlung von Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems.

 

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Information & Beratung

Wir bieten Information und Beratung für Patienten und Ärzte. Der rasante technische Fortschritt in der Medizin wirft immer neue Fragen auf. Sprechen Sie uns an...

 

 

Vorsorge

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